Richtige Ernährung bei erhöhtem Cholesterin - Naturpark Apotheke
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Richtige Ernährung bei erhöhtem Cholesterin

Richtige Ernährung bei erhöhtem Cholesterin

Richtige Ernährung bei Cholesterin.

Eine wichtige Maßnahme beim Vorliegen von Hyperlipidämien wie der Erhöhung des Cholesterin- oder des Triglyzeridspiegels ist eine Ernährungsumstellung. Zentral sind hier die Normalisierung des Körpergewichts sowie die Verbesserung der Fettaufnahme hinsichtlich Menge und Qualität.

Cholesterin & Triglyzeride

Die Reaktion des Körpers auf Nahrungsfaktoren kann von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich ausgeprägt sein, da die vererbten Merkmale des Fettstoffwechsels Unterschiede zeigen. Dies bedeutet, dass die Erfolge durch die Ernährungsumstellung unterschiedlich ausfallen können.

Prinzipiell unterscheidet sich die empfohlene Ernährung bei Bestehen erhöhter Blutfettwerte inhaltlich nicht von der Prävention derselbigen. So soll die Ernährung bei erhöhten Blutfettwerten eine obst- und gemüsereiche sowie fettarme Mischkost sein. Im Wesentlichen entsprechen die Empfehlungen der österreichischen Ernährungspyramide.

Entgegen früheren Empfehlungen, die eine strikte Reduktion des Cholesterins bis hin zum Verbot cholesterinreicher Lebensmittel angaben, hat man die Empfehlungen neueren Erkenntnissen angepasst. Heute geht man davon aus, dass das über die Nahrung aufgenommene Cholesterin nur teilweise (v.a. bei cholesterinempfindlichen Menschen) den Cholesterinspiegel im Blut beeinflusst. Über die Ernährung ist eine Senkung des Cholesterinspiegels im Ausmaß von ca. zehn bis 15 Prozent möglich. Entscheidender ist die Qualität, also die Fettsäurenzusammensetzung, der über die Nahrung aufgenommenen Fette.

Der Triglyzerid-Gehalt im Blut wird vorrangig durch die Höhe des Fettgehalts in der Ernährung beeinflusst. Manche Fettsäuren bewirken einen Anstieg der Cholesterin- sowie Triglyzeridwerte, andere Fettsäuren wie die Omega-3-Fettsäuren senken z.B. den Triglyzeridspiegel im Blut. Auch Kohlenhydrate haben einen Einfluss auf die Blutfettwerte, so etwa bei den Triglyzeriden. Durch die langfristige Umstellung der Ernährung können Lipidsenker überflüssig bzw. deren Dosis zumindest reduziert werden.

Hinweis Bei Vorliegen einer sekundären Hyperlipoproteinämie, d.h. erhöhte Blutfette aufgrund einer Krankheit, steht die Behandlung der ursächlichen Krankheit im Vordergrund.

Das sollten Sie bei erhöhten Werten beachten

Generell gilt, dass eventuell bestehendes Übergewicht normalisiert werden sollte. Zudem ist bei allen Fettstoffwechselstörungen moderate Bewegung empfehlenswert. Geeignet sind dazu ausdauerbetonte Sportarten wie leichtes Laufen, Walking oder Rad fahren.

Bei erhöhten LDL- und Cholesterinwerten (Hyperlipoproteinämie):

  • Verminderung der Aufnahme an gesättigten Fettsäuren sowie trans-Fettsäuren: Schränken Sie tierische Lebensmittel wie Fleisch, Wurst und fettreiche Käsesorten und Milchprodukte ein. Diese Lebensmittel enthalten einen hohen Anteil ungünstiger gesättigter Fettsäuren.
  • Cholesterinaufnahme von 300 mg/Tag nicht überschreiten: Meiden bzw. schränken Sie den Genuss cholesterinreicher Lebensmittel wie z.B. fettreiches Fleisch oder Innereien ein.
  • Aufnahme einfach ungesättigter Fettsäuren erhöhen: Bevorzugen Sie zum Kochen und Aufstreichen pflanzliche Fette und Öle. Diese sind reich an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren (z.B. Raps- und Olivenöl, pflanzliche Margarine).
  • Kohlenhydratanteil der Nahrung erhöhen: Greifen Sie bevorzugt zu ballaststoffreichen Varianten (z.B. Vollkornbrot, Grahamweckerl).

Bei (zusätzlich) erhöhten Triglyzeridwerten (Hypertriglyzeridämie):

Gesamtfettanteil von maximal 30 Prozent der Nahrungsenergie nicht überschreiten: Das bedeutet für eine erwachsene Frau ca. 60 Gramm Fett täglich und für einen erwachsenen Mann ca. 80 Gramm Fett.

  • Aufnahme der Omega-3-Fettsäuren erhöhen: Greifen Sie häufiger zu fettreichen Fischen oder ergänzen Sie Ihre Nahrung mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren. Wir empfehlen von NICApur das Omega 3 Premium mit wertvollen Fischölen zur ergänzung Ihrer Nahrung.
  • Alkohol möglichst weglassen: Trinken Sie vorrangig (Mineral-)Wasser, Tees bzw. gespritzte Fruchtsäfte.
  • Zucker und zuckerreiche Lebensmittel meiden: Süßigkeiten, süße Backwaren (Konditoreiwaren) und zuckerhaltige Getränke sind zwar nicht verboten, sollten aber nur selten konsumiert werden.