Homöopathie - Naturpark Apotheke
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Homöopathie

Homöopathie

Die Homöopathie bietet natürliche, sanfte Behandlungsmöglichkeiten für verschiedene Beschwerden

Trotz aller Kontroversen hat sich die Homöopathie zu einer erfolgreichen Heilmethode in Österreich entwickelt. Vor allem bei der Behandlung von Kindern wird die Homöopathie am häufigsten eingesetzt. Hierbei liegt das Hauptaugenmerk auf Krankheiten wie Durchfall, Übelkeit, Schnupfen oder psychischen Beschwerden.

Aber warum ist die Homöopathie bei Eltern so beliebt?
Weil sie keine Nebenwirkungen hat – und das spielt für besorgte Eltern eine große Rolle und ist auch für uns in der Apotheke ein großer Vorteil bei der Beratung.

So funktioniert die Homöopathie

Die Homöopathie ist eine ganzheitliche Heilmethode, sie betrachtet den Menschen als Ganzes, sprich Körper, Geist und Seele.

Da sich das Immunsystem ab dem Säuglingsalter erst im Leben aufbaut, führt die sanfte Methode der Homöopathie zu einem ungestörten Gesundheitsbild.

„Mit einem gezielt gesetzten Reiz (durch einen bestimmten Wirkstoff) erfolgt im Organismus eine entsprechende Antwort. Wurde das Mittel richtig gewählt, spürt man bald eine Besserung der Beschwerden.“ sagt Amelie Lesche, Apothekerin mit Überzeugung von der Homöopathie.

Hierbei gilt die Ähnlichkeitsregel: „Similia similibus curentur“ – Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werde d.h. ein Mittel, das normalerweise zu Beschwerden führt, wird in niedrigster Verdünnung gegeben, in der nur die Information übertragen wird.

Verdünnung und „Potenzierung“

Die Darreichungsformen der Homöopathika sind löslich (Tropfen) oder fest (Globuli, Tabletten), die immer im Verhältnis 1:100 = 1 Teil Arzneigrundstoff, 99 Teile Verdünnung, potenziert werden – Centesimal-Potenz. Dieser Vorgang wird bei einer D6 z.B. sechsmal wiederholt. Hier gilt der Grundsatz, je stärker die Substanz verdünnt ist, umso stärker wirkt diese Verdünnung im menschlichen Organismus.

Die Ausgangsstoffe für die homöopathischen Arzneimittel werden früher wie heute aus Pflanzen, Tieren, Tiergiften sowie aus Mineralien, Metallen und Säuren gewonnen. Darunter sind auch Stoffe, die normalerweise giftig sind, wie zum Beispiel Belladonna (Tollkirsche) oder Acidum sulfuricum (Schwefelsäure). Um die Heilwirkung hervorzuheben, hat Samuel Hahnemann, Erfinder der Homöopathie, angefangen, diese Substanzen zu verdünnen und zu verschütteln. Dieses bestimmte Verfahren nennt man Potenzierung.

Zusammenfassend ist die Homöopathie eine sehr gute Ergänzung zur klassischen Schulmedizin, da sie den Bezug auf den Menschen im Vordergrund sieht.